Waiblinger Kreiszeitung 13.06.08
Langenhagener Echo 6.09.08
Wochenspiegel Paderborn 17.07.08
Leine Zeitung 22.07.08
Donauwörther Zeitung 23.07.08
Schwäbische Post (Aalen) 26.07.08
Zeitungsbericht Twistringer Pfadis 26.07.08
Donauwörther Zeitung 30.07.08
Rieser Nachrichten/Sonntagszeitung 31.07.08/03.08.08
Augsburger Allgemeine 01.08.08
Bayrisches Sonntagsblatt (epd) 03.08.08
Donauwörther Zeitung 06.08.08
myheimat.de Webnachrichten
Lampertheimer Zeitung 21.08.08
Giessener Anzeiger 22.08.08
Langenhagener Echo 16.07.08
Südhessen Morgen
Wer seine Galerie auch veröffentlichen will, der schickt einfach ne Mail an presse(at)bula-cpd.de und sie wird umgehend veröffentlicht.
Bilder Augsburger Allgemeine
Bilder von Mogge
Schwarzzelt Bilder Ralph
Besuchstag Bilder von Thomas
Bilder von Tiras
Bula 2008 von Tobsen
Bilder von Wolf
Stamm Graf von Zinzendorf
Gau Chauken
Bilder von Maik
Bilder von Olli
Nach einer kurzen Nacht wurde dann heute morgen ab 5 Uhr abgebaut. Innerhalb von wenigen Stunden war die Zeltstadt, welche wir mittlerweile als Heimat gewonnen hatten, wieder Wiese. Irgendwie ist das schon traurig, da entstanden kleine Wege, man wusste mittlerweile, wo man wen findet und wo man was bekommt und wie man was bekommt. Wir waren 12 Tage der Freihet so nahe, weg von allen Zwängen, glücklich und frei in der Natur. Alles war anders, wir hatten unsere eigene Welt, unser eigenes Dorf mit allem was man benötigt um glücklich zu sein. Dies alles ist jetzt wieder vorbei. Aber trotzdem wird es in unseren Köpfen bleiben und wir nehmen und lernen sehr viel von diesem Lager. Und genau hier sollte man dem Sprichwort folgen: ” Man soll dann gehen, wenn es am besten ist”. Und genauso war es gestern. Schade nur, dass wir vier Jahre warten müssen, bis unser nächstes Dorf für zwei wochen zusammenkommt. Ich hoffe ihr seid alle oder ihr kommt alle noch gut an zuhause. Schaut doch in den den nächsten Tagen wieder vorbei, wir werden immer wieder einzelne Links, Bilder und Artikel zum Bula veröffentlichen. Genauso solltet ihr irgendwelche Artikel, Links oder Bilder vorliegen haben, dann lasst es uns wissen, damit alle was davon haben können.
Bereits am Abend zuvor wurde das Geländespiel zum ersten mal erklärt. Das gnaze Spiel hier zu erklären würde daher den Rahmen des Blogs sprengen. Kurz gesagt, es mussten verschiedene Dinge von A nach B gebracht werden, es gab verschiedene Charaktere und die Städter kämpften gegen die Bauern. Anstatt der üblichen Lebensbändel setzte pinky das Wäscheklammersystem ein, so mussten also um den Kampf zu gewinnen jeweils die Wäscheklammer vom Gegner irgendwie entfernt werden. Anschließend kam es zum Endkampf auf dem Lager bei dem die Bauern gewannen. Letzendlich versöhnten sich aber die Städter und die Bauern miteinander in einer Zeremonie in der Kathedrale und zogen danach gemeinsam zum großen Festmahl um die Feuerstelle vor dem Lager. Das Feuer brannt lange und warm und es wurde bis zum Morgengrauen bzw. bis zum Start des Abbaus gesungen, getanzt und gefeiert.
Es gärt in den Bauerndörfern. Am Vorabend ging der gefürchtete Heerführer des Grafen, der Georg Truchseß von Waldburg, in ein jedes Dorf, um dort die Erhöhung der Abgaben zu verkünden. Für den geplanten Feldzug zur Vergrößerung der Grafschaft wurden außerdem alle Knaben ab dem 14. Lenz zur Armee eingezogen. In Allstedt fand eine Hochzeit statt, die ein vorzeitiges Ende fand. Nach altem Recht soll die Braut in der Hochzeitsnacht vor ihrem Ehemann zuerst dem Lehnsherrn gefügig sein.
Um das Joch der Unterdrückung abzuschütteln, wurde unter einem mutigen, jungen Bauern namens Joß Fritz ein Geheimbund, der sogenannte Bundschuh gegründet. In einer geheimen Sitzung beratschlagte das Bauernparlament mit Vertretern aus jedem Dorf über das weitere Vorgehen. Am Ende wurde beschlossen, sich am nächsten Morgen in Weinsberg mit anderen Bauern zu treffen, um ein politisches Manifest auszuarbeiten, das man der Obrigkeit in Verhandlungen vorlegen kann.
Gleichzeitig versucht der Adel, den aufkeimenden Widerstand im Keim zu ersticken. Die Strategie soll sein, die bäuerliche Abgabenlast weiter zu erhöhen, um ihnen überhaupt nicht die Zeit zu lassen, auf aufrührerische Ideen zu kommen.
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So kommt es, dass das ganze Lager auf den Beinen ist. Es wird Papier geschöpft, ein Drucknegativ aus Linoleum gepuzzelt & geschnitzt, Urkunden gedruckt und dann noch mit dem offiziellen Siegel der Grafschaft beglaubigt.
Bis zum Nachmittag wird sich zeigen, ob die Bauern mit ihrem Fleiß und dem unbändigen Willen nach Freiheit den Beginn einer neuen Gesellschaftsordnung einläuten werden, oder ob es der Obrigkeit gelingt, mit harter Hand die alte Ordnung zu restaurieren.
Aus Weinsberg berichtete
ronre
Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich alle auf, um rechtzeitig ihren Stand auf dem Markt zu beschicken. In der Stadt wurden alle möglichen Dienstleistungen, vom Friseur bis zum Messerschleifer angeboten. Außerdem eröffneten zur Mittagszeit zahlreiche Schenken und Marktstände, bei denen man sich den Bauch voll schlagen konnte. Ein schöner heißer Markttag, an dem man alles bekommen konnte, was ein Bauer, Adliger, Bürger oder Geistlicher benötigt. Abends wurde dann der Geheimbund der Bauern gegen die Stadt, der Bundschuh gegründet.

Heute kamen alle Gruppen zur Mittagszeit zum Lager zurück. Nach der Mittagspause hieß es dann raus aus den Pfadfinderklamotten und rein in die Verkleidung als Bauer, Nonne oder Adliger. Hans Böheim sammelte die Bauern unter sich und stachelte zur Revolution auf. Leider wurde er vor den Toren der Stadt von den Städtern gefangen genommen und soll heute noch geköpft werden. Auf beiden Seiten köchelt die Stimmung und die Bauern wollen die Schmach der Obrigkeit nicht länger ertragen.
Im Lager tut sich im Moment kaum etwas. Letzte Vorbereitungen für die Spielidee werden getroffen und die letzten Bauten vervollständigt. Im kompletten Nördlinger Ries kann man überall kleine Pfadfindergruppen beim Hajken antreffen. Thomas Pompetzki war so nett und hat uns schon mal die ersten Bilder vom Besuchstags zur Verfügung gestellt. Besuchstag
Heute beginnt das zweitägige Hajk. Bevor es aber los ging wurde die Großbaute die Kathedrale mit einem Gottesdienst eingweiht. Alle Sippen sind mit ihren Partnersippen in der Umgebung unterwegs und werden in zwei Tagen wieder auf das Lager zurückkehren. Bis dahin gibts die ersten Luftbilder vom Lager zu bestaunen.









